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Kurz-Tipp: Wann keine Webseite besser ist

Manchem Kunden rate ich von einem Werbebrief ab. Zunächst jedenfalls. 

Oft bekomme ich eMail-Anfragen von neuen Kunden nach einem Werbebrief und rate von einer Mailing-Aktion ab. Denn:  Bevor ich antworte, sehe ich mir die Webseite des Unternehmens an. 

So manche Webseite ist auf einem veralteten Stand: Selbst gebaut, in Farben, die nicht zusammenpassen und ausgestattet mit Bildern und Texten, die wenig verkaufsfördernd sind. Oder hektisches Blinken und Sliden lenken den Besucher von den Angeboten ab. – Jeder kennt mindestens ein Beispiel.

Wenn es also nötig ist, rate ich dazu, vor der Mailing-Aktion die Webseite überarbeiten zu lassen. Warum? Wie läuft es denn heutzutage: Man bekommt Post von einem unbekannten Absender. Entweder das landet gleich im echten oder im virtuellen Papierkorb. Oder der Empfänger zeigt Interesse ["Hurra!"] und googelt den Absender ["Mist!"]. Es reicht also nicht, im Werbebrief die Webseite bewusst unerwähnt zu lassen.

Von einem professionell arbeitenden Unternehmen wird nun einmal ein professioneller Webauftritt erwartet. Wenn also der Empfänger vom “nicht optimalen” Webauftritt auf die Leistungen des Anbieters schließt – und zu solchen Vereinfachungen neigt unser Gehirn – dann hat der Absender viel Geld für nichts ausgegeben.

Wer als Unternehmer eine  Mailing-Aktion plant und als Texter eine Mailing-Aktion begleitet, sollte unbedingt auch die Internet-Reputation einbeziehen. Sonst sind Zeit, Geld und Mühe verschwendet. Das geht übrigens über die Webseite hinaus.

Fazit: 

Die beste Lösung: Eine professionell erstellte Webseite mit suchmaschinenfreundlicher Programmierung, ansprechender Gestaltung und mit guten Texten.

Die zweitbeste Lösung: Eine professionell gestaltete und gepflegte Unternehmensseite bei Facebook. Das spart Geld, kostet aber Zeit, wenn man sie selber pflegen will. Wer dafür eine vorhandene Webseite abschaltet, kann von der bisherigen URL auf die Facebook-Seite umleiten.

Die drittbeste Lösung: Eine unprofessionell wirkende Webseite komplett abschalten.

Mehr zur Internet-Reputation

Bildrechte: © Robert Mizerek – fotolia.com

5 Kommentare zu „Kurz-Tipp: Wann keine Webseite besser ist“

  • Hallo Ursula, interessantes Thema! Hoffentlich reagieren deine Kunden nicht wie beim Automechaniker, der einem einredet, dass dies und jenes repariert werden muss… Aber man kann ja damit argumentieren, dass man tagtäglich gute und schlechte Webseiten zuhauf sieht und einen Blick dafür hat..
    zu 2) Facebook-Pages machen wirklich Spaß, sie sind so was ähnliches wie Landingpages. Auch wenn ich als einzelner Texter nichts über den Aufwand für ein großes oder mittleres Unternehmen sagen kann..
    Das ist übrigens eh ein Thema, das spannend ist, ich würd fast sagen 2x die Woche Ordnung schaffen und Neues posten würde schon reichen. Grüße, flatterflatter

  • Hi Jana,

    meist wissen die Kunden selber, dass die Webseite nicht so top ist. Sie denken nur manchmal nicht an die Folgen. Und dafür sind wir ja da, um auch rund um die Texte gut zu beraten.

    Was den Automechaniker angeht…. *witzig* Wer geschäftlich mit mir zu tun hat, wird schnell merken, dass ich niemandem etwas aufschwatze.

    Ich argumentiere und mache Angebote. Fertig. Wie es weitergeht, entscheiden die Kunden vollkommen frei und ungestört.

    Facebook ist wirklich spannend. Wie sich das wohl noch entwickelt? Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Einfluss von Facebook ist ja schon sehr groß.

    Eine Firmenseite dort bietet wunderbare Chancen, sich zu präsentieren und mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben und zu kommen.

    Liebe Grüße zurück, du Flatternde,
    Ursula

  • Ja, wer irgendetwas verkaufen will, braucht auch eine Facebook-Page und die kostet nicht mal was. Wer sich eine gestalten lassen will, kann mal bei Nicola Dülk http://diesocialmediatexterin.wordpress.com/ anfragen, die versteht was davon.. Und das wären dann auch die einzigen Kosten, die man hat.
    So, noch n’ bisschen Werbung eingeflochten..
    @Ursula. Stimmt, das mit dem Aufschwätzen passt nich, wenn man die Frau Martens besser kennt, hat se eben nich nötig..
    *flatter*

  • Das stimmt, Nicola macht das prima.

  • Ui, ihr zwei :-)

    Es klingelte in meinen Ohren und da bin ich ^^

    Vielen Dank für die Lobhuddelei :-)

    Ich muss Jana zustimmen.
    Aufschwatzen gibt es bei Frau Martens nicht. Ich habe viel von Ihr lernen können, aber das nicht :-)

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